Samstag, 14. Juli 2007

Leben deutsche Rentner vom indischen Müll?

Ich liebe es ja nicht zu hetzen und zu polemisieren (- ehrlich!). Aber manchmal schreien und hetzen und polemisieren Tatsachen selbst. Es springt einem geradezu ins Auge, wenn man sich mal ein paar Zusammenhänge klar gemacht hat.

Die fehlenden Fachkräfte, die die gegenwärtige deutsche Bundesregierung aus dem Ausland holen möchte, statt sie von deutschen Eltern aufziehen zu lassen (s. St. gen.), werden mit - - - Müll aufgezogen. (Geo) Auch mit Müll aufgezogen.

Die Schlagzeile von "Geo" lautet:
Bangladesch: Vom Reichtum im Abfall
Im Müll von Dhaka lebt Ali Akbars Familie. Der Müll ist ihr Geschäft und bringt mehr ein als die tägliche Mahlzeit und die Studiengebühr für den Ältesten ...
- Sorry, das schreibe nicht ich, das schreibt "Geo". So wird den künftigen Fachkräften, die in Deutschland arbeiten und die deutschen Renten finanzieren sollen, das Studium finanziert. Auch finanziert. Die Einzelheiten lese man bitte selbst in dem Artikel nach. Ich meine: die Details bezüglich Mütter-Arbeit auf Müllbergen.

Nicht daß man durch eigenes (deutsches) Aufziehen von Fachkräften an den Lebens- und Wirtschaftsbedingungen in Indien vorderhand besonders viel ändern wird. Aber deutsche Rentner - und alle, die künftig deutsche Rentner sein werden (also wir!) - sollten sich bewußt bleiben, welche Kinderaufzucht-Bedingungen sie in Kauf nehmen, damit ihre eigenen Renten sicher gestellt sind, mit welchen Arten von Kinderaufzucht-Bedingungen sie ihre eigenen Renten sicher stellen wollen. Humaner wäre, so will mir scheinen, die "Schmutzarbeit" nicht indischen Familien zu überlassen, sondern deutsche Fachkräfte in Deutschland aufzuziehen - und ohne Müll.

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