Donnerstag, 19. März 2026

Die Lengyel- und die Trichterbecher-Kultur zwischen Oder und Weichsel

Die Ausbreitung der Lengyel-Kultur vom Donauraum ausgehend

Im vorletzten Blogartikel sind wir auf die Frage gestoßen, ob die Trichterbecherkultur zwischen den Unterläufen von Oder und Weichsel entstanden sein könnte (Stg2026). Die Frage, wo die Trichterbecherkultur entstanden ist, wird sicherlich in den wenigen nächsten Jahren von der Archäogenetik geklärt werden. Indem wir in wissenschaftliche Aufsätze von polnischen Archäologen hinein schauen (1-4), können wir aktuell für uns diese Frage weder klären, noch auch besser eingrenzen. Dennoch können wir unser Gesichtsfeld beträchtlich erweitern.

Abb. 1: Gefäße der Jordansmühler Kultur aus Schammerwitz (poln. Racibórz) im Kreis Ratibor in Oberschlesien (Schlesisches Museum Kattowitz) (Wiki) - Auch zugerechnet der Malice-Kultur, bzw. der Lengyel-Kultur

Im letzten Blogartikel (Stg2026) hatten wir uns eingangs auf einen Aufsatz von Marek Nowak (UniKrakau) (Acad) (Resg) bezogen (Nowak2019). Das soll im vorliegenden Blogartikel fortgesetzt werden. Nowak dürfte etwa derselbe Jahrgang sein wie der Verfasser dieser Zeilen (Jg. 1966) (UniKrakau). Nowak hat 2024 in einem ausführlichen polnischsprachigen Interview recht ausführlich über archäogenetische Erkenntnisse gesprochen (Yt2024). Das beeindruckt uns zusätzlich. Mehr dazu weiter unten. 

Durch seinen Aufsatz, der vermutlich auf viele Erkenntnisse aus seiner Habilitation im Jahr 2009 zurück greift, lernen wir noch am ehesten Neues zur Charakteristik der Trichterbecherkultur (der "zweiten Phase der Neolithisierung" zwischen Oder und Weichsel) - auch wenn wir der Klärung ihrer Urheimat damit nicht näher kommen. Nowak charakterisiert die Entwicklungen an der Oder und an der Weichsel nach dem Niedergang der Bandkeramik ab 4.900 v. Ztr. folgendermaßen (Nowak2019, S. 106):

Auf den Niedergang der Bandkeramik (LBK) folgte in der ersten Hälfte des 5. Jahrtausends v. Ztr. die Entwicklung der Stichbandkeramik in Westpolen sowie der sogenannte Lengyel-Polgár-Zyklus bzw. -Komplex. Letzterer Begriff umfaßt mehr als ein Dutzend kleinere Gruppen, die sich im 5. und frühen 4. Jahrtausend v. Ztr. in weiten Teilen Polens (innerhalb der im Text beschriebenen Siedlungskammern) entwickelten. Gemeinsames Merkmal dieser Gruppen ist ihre starke Anlehnung an die in den Kulturzentren von Lengyel und Tisa entstandenen kulturellen Muster.
The decline of LBK is followed by the development of the Stroked Pottery culture in western Poland in the first half of the 5th millennium BC, and the so-called Lengyel-Polgár cycle/complex. The latter term covers more than a dozen smaller groups developing in the 5th and early 4th millennia BC throughout most of Poland (within the enclaves discussed in the text). The trait shared by these groups is their strong dependence on cultural patterns created in that time in the Lengyel and Tisa cultural centres.

Die hier erwähnte Stichbandkeramik (4.900-4.500 v. Ztr.) (Wiki) hat in Böhmen genetisch die Bandkeramik ungebrochen fortgesetzt (Stg2021). Entsprechendes wird man deshalb auch für die Stichbandkeramik in Schlesien und Kleinpolen voraussetzen können. Wir lesen interessanterweise (Wiki):

Die böhmische Stichbandkeramik zeigt wie die polnische Stichbandkeramik einen deutlichen Einfluß der Lengyel-Kultur.

Nun, anfangs zeigten sich vermutlich kulturelle "Einflüsse", später scheint die Lengyel-Kultur als Jordansmühler Kultur (poln. Jordanow-Kultur) (Wiki) ab 4.300 v. Ztr. in Böhmen eine neue Genetik mit sich herein gebracht zu haben (Stg2021). Dementsprechend wird man annehmen können, daß sie dies auch in Schlesien und in Kleinpolen getan hat. Dort ist auch von der Lengyel-Untergruppe der Malice-Kultur die Rede (Abb. 1).

Ob und in welchem Umfang sich die Lengyel-Kultur - und damit sicherlich auch ihre -Genetik - bis an die Untere Weichsel und ggfs. bis an die Untere Oder ausgebreitet hat in die dortigen bisherigen Siedlungskammern der Bandkeramik, wird nicht im Detail beschrieben. Es könnte das aber eine wichtige Frage sein, falls die Trichterbecherkultur im Weichselraum aus der Lengyel-Kultur heraus entstanden sein sollte wie von uns neuerdings gemutmaßt (Stg2026).

Marek Nowak macht dann aber insbesondere aufmerksam auf die weiten Regionen zwischen Oder und Weichsel und darüber hinaus, in denen es keine bandkeramischen Siedlungskammern gegeben hat. Dieses Siedlungsmuster sei auch durch die Ausbreitung der Lengyel-artigen Kulturen nicht geändert worden. Er meint (Nowak2019), ...

... daß bis zum Ende des 5. Jahrtausends v. Ztr. mindestens ca. 70 % des betreffenden Gebiets noch außerhalb der Ausdehnung kompakter neolithischer Siedlungen lagen (Kozłowski, Nowak 2018b).
... that until the end of the 5th millennium BC at least approx. 70% of the territory under discussion still remained beyond the extent of compact Neolithic settlement (Kozłowski, Nowak 2018b).

Genau auf diese von der Bandkeramik nicht besiedelten Gebiete hatte Nowak ja schon 2021 sein Augenmerk gerichtet (s. Stg2021). Nowak weist darauf hin, daß in der zweiten Hälfte des 5. Jahrtausends v. Ztr. in Masuren und in anderen östlichen Gegenden Keramik der Narwa- und der Dnjepr-Donez-Kultur aufgetreten ist. Es handelt sich hierbei um weiterhin mesolithisch lebende Kulturen, die noch keinen Ackerbau kannten, vergleichbar der Fischersiedlung der Ertebolle-Kultur in Neuwasser (poln. Dabki) an der Pommerschen Ostsee-Küste (Stg2017).

Ein neues Modell von Ackerbau: Die Trichterbecher-Kultur

Dann kommt Nowak auf die großen Neuerungen zu sprechen, die durch die Trichterbecher-Kultur in Erscheinung traten (Nowak2019):

Ab dem späten 5. Jahrtausend v. Ztr. begannen an den Flußläufen der Weichsel und der Oder komplexe kulturelle Veränderungen. Diese gingen mit der Ausbreitung eines neuen Modells der Ackerbaukultur in dem hier erörterten Teil Europas einher, die nicht nur die erwähnten fruchtbaren Siedlungskammern besiedelten. Dieses neue Modell, den Archäologen als Trichterbecherkultur (TRB) (Abb. 11) bekannt, erstreckte sich tatsächlich über ein viel größeres Gebiet, von den Niederlanden bis in die Westukraine, einschließlich Südskandinaviens, wo es den Beginn des Neolithikums markierte. An den Flußläufen von Weichsel und Oder, wie auch in anderen Gebieten innerhalb des Verbreitungsgebiets der TRB, läßt sich ein Phänomen beobachten, das man als „das Auffüllen der Landschaft“ bezeichnen könnte. Es sind sehr viele TRB-Fundstätten bekannt, deutlich mehr als jene der Donau-Kulturen (was an sich schon rätselhaft ist), ...

... Mit Donau-Kulturen sind gemeint: Bandkeramik, Stichbandkeramik und Lengyel-Kultur samit ihrer Untergruppen Jordansmühler Kultur, Malice-Kultur oder Brester Kultur ... 

... und sie wurden in nahezu allen ökologischen Zonen nachgewiesen, nicht nur in den fruchtbarsten Gebieten, wie sie von früheren neolithischen Siedlungen bevorzugt wurden. Damit ist die TRB die erste neolithische Kultur, die die zuvor nicht neolithisierten Gebiete in den Tälern der Weichsel und der Oder besiedelte, was de facto den größten Teil des Untersuchungsgebietes umfaßt. Dieses Phänomen, die Ausbreitung des Trichterbecher-Neolithikums in Gebiete außerhalb der vorherigen neolithischen (von der Donau her bestimmten) Besiedlung, wurde daher einst als zweite Phase der Neolithisierung bezeichnet (Nowak 2001; 2009). Letztlich erwies sich dieser Prozeß vielleicht sogar als bedeutsamer als die erste Neolithisierung. So oder so besiedelte die neolithische Formation um die Mitte des 4. Jahrtausends v. Ztr. schließlich relativ kompakt den Großteil des polnischen Territoriums. Als Beispiel für diese Besiedlung kann das zentrale Großpolen angeführt werden (Wierzbicki 2013).
From the late 5th millennium BC onwards, complex cultural transformations started to take place in the Vistula and Oder basins. They were associated with the spread of a new model of farming culture throughout most of the discussed part of Europe, and not only the above-mentioned fertile enclaves. This new model, known to archaeologists as the Funnel Beaker culture (TRB) (Fig. 11), actually covered a much larger area, from the Netherlands to western Ukraine, including the south-Scandinavian zone, where it marked the beginning of the Neolithic. In the Vistula and Oder basins, as in other territories within the TRB range, we can observe a phenomenon that can be called a filling-in of the landscape. A very large number of TRB sites are known, many more than those of the Danubian cultures (which in itself is puzzling), and they have been recorded in nearly all ecological zones, not only in the most fertile areas, as preferred by previous Neolithic settlement. This makes TRB the first Neolithic culture to have covered the previously not Neolithicized areas in the Vistula and Oder basins, which de facto means most of the territory of our interest. Therefore, this phenomenon, i.e. the spread of the ‘Beaker’ Neolithic to areas outside previous Neolithic (Danubian) occupation, was once called the second stage of Neolithisation (Nowak 2001; 2009). In the end, this process proved perhaps even more important than the first Neolithisation. One way or another the Neolithic formation eventually filled, in a relatively compact manner, the majority of the Polish territories around the mid-4th millennium BC. As an example of this filling in of the landscape one can present the case of central Greater Poland (Wierzbicki 2013). 

Mit "Großpolen" ist gemeint das Gebiet an der Mittleren Weichsel rund um die Stadt Posen in der ehemals auch von Deutschen besiedelten Provinz Posen. Zu dieser Region macht Nowak die folgenden Feststellungen (Nowak2019):

In dieser Region gibt es mehr als 3100 Trichterbecher-Fundstellen und weniger als 150 Fundstellen der Bandkeramik und des jüngeren Donau-Neolithikums, wobei die Trichterbecher-Fundstellen dieses Gebiet mehr oder weniger gleichmäßig bedecken (Abb. 12).
There are more than 3100 TRB sites and fewer than 150 sites of LBK and Younger Danubian Neolithic in the region, with TRB sites covering this area more or less uniformly (Fig. 12).

Das heißt also, daß sich die besiedelten Fläche zwischen Weichsel und Oder um nicht weniger als um das 20-fache vergrößert hat!

Abb. 2: Die Trichterbecher-Kultur in der Region der Mittleren Warthe rund um die Stadt Posen (Nowak2019)

Womöglich ist das ein Umbruch wie es ihn so deutlich westlich der Oder nicht gegeben hat. In der hessischen Wetterau bespielsweise hat es nach der Bandkeramik und bis zum Frühmittelalter nie wieder eine so dichte Besiedlung gegeben wie zur Zeit der Bandkeramik. Liegt das daran, daß es in der Zone der deutschen Mittelgebirge mehr Schwarzerdeböden gegeben hat als zwischen Oder und Weichsel? Diese Frage wäre an anderem Ort noch einmal aufzugreifen. Nun wendet sich Nowak der Frage der Entstehung der Trichterbecherkultur direkter zu (Nowak2019):

Das grundlegende Problem des beschriebenen Prozesses ist die Entstehung der TRB und der Mechanismus ihrer Verbreitung. Dies ist sicherlich eine der umstrittensten Fragen des mitteleuropäischen Neolithikums und wurde lange diskutiert und analysiert (z. B. Czerniak 1994; 2018; Grygiel 2016; Jażdżewski 1936; Kośko 1981; Kowalczyk 1970; Kukawka 2015; Nowak 2009; 2017; Wiślański 1979a), natürlich nicht nur im Hinblick auf das Gebiet Polens (z. B. Fischer 2003). Ohne auf Details einzugehen, sei betont, daß all diesen Erörterungen aufgrund ihrer lokalen Betrachtungsweise gewisse Mängel innewohnen. So wurde beispielsweise die Entstehung der TRB in Dänemark so analysiert, als ob den Forschern nicht bewußt wäre, daß die TRB auch außerhalb ihrer nördlichen Gruppe oder außerhalb Dänemarks existierte. Und ebenso wenig reichen die in Polen geführten Diskussionen über dieses Thema über die Grenzen Polens hinaus, als hätten die Archäologen vergessen, daß TRB auch anderswo vorkommt, beispielsweise in Südschweden, den Niederlanden oder Mähren.
The basic problem associated with the described process is the genesis of TRB and the mechanism of its spread. This is surely one of the most controversial issues of the central European Neolithic, and it has long been discussed and analysed (such as Czerniak 1994; 2018; Grygiel 2016; Jażdżewski 1936; Kośko 1981; Kowalczyk 1970; Kukawka 2015; Nowak 2009; 2017; Wiślański 1979a), of course not only with respect to the territory of Poland (e.g., Fischer 2003). Without going into details, it should be emphasised that all these discussions are somewhat flawed due to their local scales. For example, the genesis of TRB in Denmark has been analysed as if the scholars were unaware that TRB also existed outside its northern group, or outside Denmark. And likewise, discussions on the issue carried out in Poland, hardly ever reach beyond the borders of Poland, as if the archaeologists have forgotten that TRB is present also elsewhere, for example in southern Sweden, the Netherlands, or Moravia.

Ganz genau.

Marek Nowak auf Youtube (2024)

Wie schon oben erwähnt, findet sich ein recht guter Vortrag von Marek Nowak auf Polnisch (Yt2024). Gute Vorkenntnisse, übersetzte Untertitel und die vielen Abbildungen ermöglichen es auch jemandem, der nicht Polnisch kann, inhaltlich zu folgen. 

Wir hören da allerdings die Ungenauigkeit heraus, daß sich die Bandkeramiker "immer wieder", "sporadisch", "ein wenig" mit einheimischen Mesolithikern vermischt hätten. Das war so nicht, soweit wir das überblicken. Vielmehr war das ein weiter wirkendes genetisches Signal der Gründerpopulation der Bandkeramiker im Wiener Becken. Derselben Ungenauigkeit scheint Nowak auch zu unterliegen, wenn er über die Herkunft der Trichterbecher-Kultur in Dänemark spricht. Die Möglichkeit, daß die Jäger-Sammler-Komponente in der Trichterbecherkultur von den Karpaten-Jäger-Sammlern stammen könnte, erwähnt Nowak mit keinem Wort.

Immerhin sind wir erstaunt, daß Nowak auf die Studien von Allentoft et al von 2022 und 2024 eingeht (aus der dänischen Forschungsgruppe um Willerslev). Aber er erwähnt die Böhmen-Studie von Papac et al von 2021 (aus den Forschungsgruppen um Wolfgang Haack und Johannes Krause) offenbar nicht. Auch erwähnt er dementsprechend mit keinem Wort, daß die Jordansmühler (Jordanov-) Kultur mit einem Herkunftsanteil von Karpaten-Jägern-Sammlern einher geht (Papac et al) und ebenso - womöglich - die Trichterbecher-Kultur in Dänemark (Allentoft et al 2024).

Eine archäogenetische Magisterarbeit an der Universität Uppsala (2023)

Vierzig Kilometer nördlich von Krakau lieg Miechów (UniKrakau). Hier findet eine Ausgrabung unter der Leitung von Marek Nowak statt. Und hier wurden Angehörige fast aller aufeinanderfolgenden archäologischen Kulturen gefunden, die es in dieser Region bis ins Mittelalter überhaupt gegeben hat. Genetische Daten aus dieser Ausgrabung wurden 2023 unter Betreuung der schwedischen Archäogenetikerin Helena Malmström (Acad) in einer Magisterarbeit der jetzigen schwedischen Doktorandin Freja Lindstedt (UniUppsala)(X) veröffentlicht (Lindstedt2023):

Laut archäologischen Funden war die Fundstätte Miechów vom frühen Neolithikum über das späte Neolithikum, die Bronzezeit und die Eisenzeit bis ins Mittelalter besiedelt (Mnich et al. 2020). Das Material umfaßt die Skelettreste von 42 Individuen, die in 28 Gräbern beigesetzt wurden. Von 37 dieser Individuen konnte bisher durch Shotgun-Sequenzierung alte DNA gewonnen werden. Die vertretenen Kulturen reichen, den archäologischen Daten zufolge, vom frühen Neolithikum (Linearbandkeramik, Lengyel-Polgár-Komplex sowie Lublin-Wolhynische und Malice-Kultur) über das mittlere Neolithikum (Trichterbecherkultur) und Kulturen der Bronzezeit und frühen Eisenzeit (Trzciniec- und Lausitzer Kultur) bis zur späten Eisenzeit (Przeworsk-Kultur). Bemerkenswert ist die zeitliche Lücke von einem Jahrtausend zwischen dem jüngsten Individuum der Trichterbecherkultur und dem frühesten Individuum der Trzciniec-Kultur. Die Fundstätte bietet ein einzigartiges Zeugnis der Bestattungsgeschichte eines einzigen Ortes über 5000 Jahre.
According to the archaeological record, the Miechów site was populated from the early Neolithic, through later Neolithic periods, the Bronze Age, the Iron Age and up until the Middle Ages (Mnich et al. 2020). The material includes skeletal remains of 42 individuals buried across 28 burials. Ancient DNA through shotgun sequencing has so far been recovered from 37 of these individuals. According to archaeological data, the cultures represented span from the Early Neolithic (Linear Band Pottery culture, the Lengyel-Polgár complex, and the Lublin-Wolhynian and Malice cultures), through Middle Neolithic (Funnel Beaker culture) and Bronze Age and Early Iron Age cultures (the Trzciniec culture and the Lusatian culture) to the Late Iron Age (Przeworsk culture). Notably, there is a time-gap of a millenium in the continuity between the latest Funnel Beaker culture individual and the earliest Trzciniec culture individual. The site presents a unique record of a single site’s burial history across 5000 years.

Erstaunlich und verwirrend, daß so wichtige Ergebnisse von einer Einzelautorin in einer Magisterarbeit veröffentlicht werden und nicht in einer angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift mit vielen Autoren, von denen dann einige womöglich auch noch tiefer gehende Analysen des Datenmaterials hätten vornehmen können und sie anderen Studien hätten zuordnen können wie der von uns als so wertvoll angesehenen Böhmen-Studie von 2021 (Stg2021) oder auch der Willerslev-Studie von 2024.

Abb. 3: Archäogenetik in Kleinpolen (Lindstedt 2023) - Die schwarz umrandeten Symbole markieren Miechów-Menschenfunde 

Deutlich ist in der mitgegebenen Grafik (Hauptkomponentenanalyse), daß die Malice-Kultur (dunkelgrüne Quadrate) genetisch schon von der Bandkeramik (hellgrüne Quadrate) abweicht. Noch weiter weicht die Trichterbecher-Kultur (dunkelblaue Kreise) von der Bandkeramik ab.

Die Trichterbecher-Kultur liegt hier genetisch in der Nähe von Lengyel-Polgar (dunkelbraune Quadrate), der mittelneolithischen Bauern in Wolhynien (hellbraune Quadrate) und der "Brester Gruppe" (BKG; hellrote Quadrate). Auffallender Weise liegt ein Individuum der Brester Gruppe genetisch sogar im Bereich der mesolithischen westeuropäischen Jäger und Sammler.  

In der Magisterarbeit werden aber keine Untersuchungen vorgenommen zur Herkunft des Jäger-Sammler-Anteils der genannten Kulturen so wie in der von uns ausgewerteten Böhmen-Studie von 2021 (Stg2021) oder auch in der Willerslev-Studie von 2024. Als Ergebnisse werden in der Arbeit formuliert (Lindstedt2023):

Die bandkeramischen Individuen aus Miechów gruppieren sich mit frühneolithischen anatolischen Bauern und bandkeramischen Individuen aus früheren Studien, sowohl polnischen als auch nicht-polnischen (...). Die der Malice-Kultur zugehörigen Individuen aus Miechów, sowie die der Lengyel-Polgár- und der Lublin-Wolhynien-Kultur zugehörigen Individuen liegen in der Nähe der bandkeramischen Individuen von aus Miechów (hellgrüne Quadrate in Abbildung 10), jedoch im Allgemeinen etwas niedriger auf PC1 und höher auf PC2 als die frühneolithischen anatolischen Bauern und die meisten bandkeramischen Miechów-Individuen. 
The Miechów LBK individuals cluster with early Neolithic Anatolian farmers and LBK individuals from previous studies, both Polish and non-Polish (figure 10). The Miechów Malice, Lengyel-Polgár and Lublin-Volhynian individuals fall close to the Miechów LBK individuals (light green squares in figure 10), but generally a little lower on PC1 and higher on PC2 than the early Neolithic Anatolian farmers and most of the Miechów LBK individuals. 

Das ist ein deutlicher Hinweis dafür, daß sich mit dem Lengyel-Komplex (Jordansmühler-Kultur, Malice-Kultur, Brester Kultur) eine neue Population ausgebreitet hat. Bei der Trichterbecher-Kultur scheint dann noch eine weitere genetische Komponente hinzu gekommen zu sein. Wir lesen (Lindstedt2023):

Die der Trichterbecher-Kultur zugehörigen Individuen aus Miechów liegen größtenteils noch niedriger auf PC1 und unverändert auf PC2, ebenso wie die anderen Trichterbecher-Individuen, sowohl polnische als auch nicht-polnische, sowie die polnischen Individuen der Kugelamphoren-Kultur. Die der Trichterbecher-Kultur zugehörigen Individuen von Miechów sind anderen polnischen Trichterbecher-Individuen näher als den deutschen oder den schwedischen TRB-Individuen. Eines der Individuen aus der TRB-Fundstätte Miechów, poz1115, liegt auf der ersten Hauptkomponente (PC1) deutlich niedriger und gruppiert sich mit Individuen aus der Bronze- und Eisenzeit, nahe dem BKG-Individuum N42 aus Fernandes et al. (2018).
The Miechów TRB individuals mostly fall even lower on PC1 with no change on PC2, as do the other TRB individuals, both Polish and non-Polish, as well as the Polish GAC individuals. The Miechów TRB individuals fall closer to other Polish TRB than German or Swedish TRB. One of the Miechów TRB individuals, poz1115, fall much lower on PC1, clustering with the Bronze Age and Iron Age individuals, close to BKG individual N42 from Fernandes et al. (2018).

Ob die Angabe: "Die der Trichterbecher-Kultur zugehörigen Individuen von Miechów sind anderen polnischen Trichterbecher-Individuen näher als den deutschen oder den schwedischen TRB-Individuen" von Bedeutung ist, um die Entstehung der Trichterbecher-Kultur zu erklären? Die schwedischen und die deutschen Trichterbecher-Individuen scheinen in der Tat eine genetisch andere Signatur aufzuweisen. Das könnte von Bedeutung sein. Dann hat es womöglich doch mehrere Ethnogenesen gegeben (?!?).

Die Kugelamphoren-Kultur bildet genetisch dann doch eindeutig wieder eine andere genetische Gruppe (in Abb. 3 hellila Kreise). Mit dieser - wie uns scheint - noch sehr vorläufigen Analyse von so wesentlichen Funden müssen wir uns einstweilen wohl zufrieden geben.*)

Abb. 4: Der Flußverlauf der Warthe (poln. Warta) (Wiki)

Hier sei nur noch als Ausklang kurz auf zwei polnische jüngere archäologische Studien eingegangen, die sich - auch - mit den Ursprüngen der Trichterbecher-Kultur beschäftigen. Es gibt zu diesem Thema noch viele weitere Studien auf polnischer Sprache zu vielen anderen Regionen zwischen Oder und Weichsel. Eines der Hauptprobleme scheint allerorten die Datierung zu sein, die nicht zuverlässig genug ist oder nicht widerspruchsfrei mit anderen Datierungen zu vereinbaren sind.

Eine frühe Trichterbecher-Siedlung zwischen Warthe und Oder

Vierzig Kilometer südwestlich der Stadt Posen an der Mittleren Warthe, 32 Kilometer nördlich der Stadt Lissa und 65 Kilometer nordöstlich von Glogau in Schlesien liegt die Ortschaft Kiełczewo (GMaps). Über die rein archäologischen Untersuchungen zu der dort entdeckten Trichterbecher-Siedlung heißt es (Szczepaniak2025):

Diese Arbeit konzentriert sich auf die vielschichtige Analyse der Keramikfunde der Trichterbecherkultur aus Kiełczewo (der Siedlungsgemeinschaft um Kosten [poln. Kościan]). Die Lage des Fundorts im Mittleren Warthe-Becken (Großpolen) macht ihn zu einem wichtigen Schnittpunkt südlicher Kulturen (Schlesien, Tschechien und Mähren) und Kulturen von der Unteren Elbe. Stilistische Analysen zeigen zudem, daß die Keramikfunde von Kiełczewo Elemente der späten Lengyel-Kultur (d. h. der Jordansmühler Kultur [poln. Jordanów-Kultur], die sich in Niederschlesien entwickelte - Stempin, 1995; Wierzbicki, 2013) und der Baalberger Kultur (Mittel- und Ostdeutschland und Tschechien - Preuß, 1966; Zápotocký, 2013) aufweisen. Dies macht die Keramik-Ensemble von Kiełczewo zu einer wichtigen Fallstudie für die Untersuchung der Töpferproduktion und die Identifizierung potenzieller Importe oder „Inspirationen“ aus anderen zeitgenössischen TBK-Gemeinschaften. Die lokale Keramik ist zudem die erste, die in dieser Region so detailliert analysiert wurde.

Die Datierungen scheinen noch nicht wirklich eindeutig zu sein.

Abb. 5: Die Warthe bei Wronke (poln. Wronki), 50 Kilometer nordwestlich der Stadt Posen (GMaps)

Wenn man es recht versteht, fällt die Trichterbecher-Siedlung von Kiełczewo nicht in die früheste Phase der Trichterbecherkultur (Szczepaniak2025):

Die Keramik aus Kiełczewo unterscheidet sich deutlich von den klassischen Fundkomplexen der TBK aus Kujawien, sowohl in Bezug auf die Technologie (mit einem Überwiegen dünnwandiger Keramik) als auch auf die Ornamentik. Die genannten Unterschiede legen nahe, daß dieses Gebiet ein wichtiger Knotenpunkt für die Verbreitung der Kulturtraditionen der Jordansmühler Kultur (poln. Jordanów-Kultur) war, ähnlich denen in Kujawien an den Fundstätten Podgaj 7A und Jeziucka Struga 17 (Wierzbicki, 2013). Die petrographischen Unterschiede der Proben KIEL3, 24 und 25 sowie die spezifische Dekoration scheinen diese Hypothese zu bestätigen.

Datierungen, die genau und zuverlässig genug sind, um die Entstehungsregion der Trichterbecher-Kultur besser einzugrenzen, scheinen weiterhin das Hauptproblem bei diesem Thema zu sein - sowohl in Westeuropa wie hier in Ostmitteleuropa.

Die Trichterbecher-Kultur an der Mittleren Warthe 

Wir lesen über die Theorie der Archäologen, daß die Entstehung der Trichterbecher-Kultur (TBK) mit der Lengyel-Kultur in Zusammenhang steht, aus Sicht einer Archäologin der Universität Posen und aus Sicht der Region der Mittleren Warthe ("Großpolen") rund um die Stadt Posen (Żurkiewicz2022):

Die zweite Theorie konzentriert sich auf die Wurzeln der Trichterbecherkultur in ihren ersten Jahrhunderten innerhalb der neolithischen Kulturen des Donauraumes (Czerniak & Kośko, 1993; Kukawka, 1991, 2010). Ein interessanter Ansatz ist der Versuch, die Entstehung des Trichterbecherkultur-„Pakets“ in den Fokus zu rücken; mit anderen Worten, nicht nur die Trichterbecherformen, sondern auch alle anderen keramischen Merkmale, Grabstrukturen, die Landwirtschaft und Siedlungsmuster zu analysieren, die für die gesamte Trichterbecherkultur-Ökumene charakteristisch waren. Jüngste Forschungen zeigen, daß Elemente des TBK-Pakets, darunter die Keramikstile von Wiórek und Luboń, während des Übergangs zwischen der mesolithischen und neolithischen sozioökonomischen Sphäre um 3900–3800 v. Ztr. in der Seenplatte in der Region der Mittleren Warthe ("großpolnische Seenplatte") auftraten (Czerniak, 2018; Rzepecki, 2006, 2011). Diese kulturellen Interaktionen wurden stark von der Michelsberger Kultur beeinflußt. Ein entscheidender Aspekt der Entstehung des TBK-Pakets war das Aufkommen monumentaler Bestattungen im Norden, in denen Migrationen östlicher und südlicher Gruppen der TBK deutlich erkennbar sind. Dieses Konzept ist eine seit langem etablierte archäologische Erklärung (z. B. Childe, 1949; Rzepecki, 2011). Die chronometrischen Belege für diese Hypothese wurden von Czerniak et al. (2016), Grygiel (2016) und Kukawka (2015) vorgelegt und durch DNA-Analysen von Fernandes et al. (2018) gestützt. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit vom Autor dieser Arbeit belegt (Żurkiewicz, 2019), daß einige Aspekte der Gewässerweihgaben ("aquatic ritual sphere") früher TRB-Gemeinschaften von jüngeren Donaugesellschaften übernommen wurden.
Die Wechselbeziehungen zwischen der Brester Kultur (poln. Brześć Kujawski-Kultur) (BKC) und der Trichterbecherkultur (TBK) im Wartheland zeigen sich im gemeinsamen Vorkommen beider Kulturen an denselben Fundstätten, oft sogar in denselben Befunden (Jankowska, 1999). Dies wurde beispielsweise in der BKC-Siedlung in Racot beobachtet. Dort wurden zahlreiche FBK-Befunde entdeckt, darunter auch solche mit Spuren von Ritualen und Kannibalismus. Diese Überreste werden der Phase III der TBK (4200–3800 v. Ztr.) zugeordnet; sie treten jedoch, wie neue Radiokohlenstoffdatierungen aus Kotowo bestätigen (Lipińska, 1963; Żurkiewicz, 2020), bereits früher in der unmittelbaren Umgebung der TBK-Gemeinde auf, die der Phase I (4000–3700 v. Ztr.) zugeordnet wird.
The second theory focuses on the roots of the FBC during its first centuries among Danubian Neolithic cultures (Czerniak & Kośko, 1993; Kukawka, 1991, 2010). An interesting approach is the attempt to turn attention to the emergence of the Beaker “package”; in other words, to analyse not only beaker forms but also all other ceramic features, sepulchral structures, agriculture, and settlement patterns that were characteristic of the entire FBC ecumene. The latest research shows that it was during the transition between the Mesolithic and Neolithic socio-economic spheres around 3900–3800 BC that elements of the Beaker package, including Wiórek and Luboń ceramic styles, appeared in the Lake District of Greater Poland (Czerniak, 2018; Rzepecki, 2006, 2011). These cultural interactions were strongly influenced by the Michelsberg culture. A crucial aspect of the creation of the Beaker package was the emergence of monumental burials in the north, in which migrations of eastern and southern FBC groups are clearly visible. This concept is a long-standing archaeological explanation (i.e. Childe, 1949; Rzepecki, 2011). The chronometric evidence for this hypothesis has been presented by Czerniak et al. (2016), Grygiel (2016), and Kukawka (2015), and it has also been supported by DNA analyses by Fernandes et al. (2018). Also, the possibility that some aspects of the aquatic ritual sphere of early FBC communities were derived from younger Danubian societies has been evidenced by the current author (Żurkiewicz, 2019).
The interrelationships of the BKC and FBC in Greater Poland are illustrated by the co-occurrence of both cultures at the same sites, often within the same features (Jankowska, 1999). This situation was noted, for example, at the BKC settlement in Racot. Many FBC features were discovered here, including special ones containing traces of rituals and cannibalism. These remains are dated to III phase of the FBC (4200–3800 BC); however, they do occur earlier within the direct neighbourhood of the FBC community, dated to phase I (4000–3700 BC), as confirmed by new radiocarbon dates from Kotowo (Lipińska, 1963; Żurkiewicz, 2020).

Was hier "früher" und "später" sein soll, wird nicht so ganz klar und kann hier vorerst nicht geklärt werden.

Abb. 6: Die Warthe bei Birnbaum (poln. Międzychód) (Wiki) - 80 Kilometer nordwestlich der Stadt Posen, 50 Kilometer östlich von Landsberg an der Warthe (GMaps)

Abschließend: "Wir Deutschen" leben seit 1945 nicht mehr östlich der Oder und haben deshalb die großen früheren deutschen Landesteile östlich der Oder zumeist völlig aus dem Blickfeld und dem kulturellen Bewußtsein verloren. Was für ein immenser Verlust. Eine Geschichtsvergessenheit ohne Gleichen. Mehr als ein Viertel der Vorfahren aller heute lebenden Deutschen mit deutschen Wurzeln haben viele Jahrhunderte östlich der Oder, östlich des Bayerischen Waldes oder auch südöstlich vom Plattensee bis hinunter nach Siebenbürgen gelebt, haben an der Weichsel und bis hinauf an den Memelstrand, bis hinauf nach Tilsit gelebt.

Die Geschichtsvergessenheit bezüglich dieser Regionen wirkt sich auch auf die archäologische Forschung aus. Die vielfältigen archäologischen Erkenntnisse polnischer Archäologen etwa - oder auch tschechischer oder rumänischer - werden von der deutschen Öffentlichkeit heute viel weniger deutlich wahrgenommen als archäologische Forschungen innerhalb der heutigen deutschsprachigen Regionen. Dabei stellt die Region zwischen Oder und Weichsel für manche Geschichtsepoche (Trichterbecher-Kultur, Kugelamphoren-Kultur, Aunjetitzer Kultur, Ausbreitung der Goten, Ausbreitung der Slawen) eine Schlüsselregion dar. Sie ergänzt das Wissen, das in West- und Mitteleuropa gewonnen wurde, mitunter beträchtlich. Das wird einem aber erst bewußt, wenn man seine Aufmersamkeit gezielt darauf richtet.

Abb. 7: Die Trichterbecher-Kultur rund um die Stadt Posen (aus: OpenArch2022) (Żurkiewicz2022)

So bildete beispielsweise die Region Kujawien an der Weichsel schon während der Zeit der Bandkeramik und der Trichterbecherkultur und noch deutlicher während der nachfolgenden Kugelamphorenkultur und der ihr zeitweise zeitgleichen Schnurkeramikkultur - aufgrund von Salzvorkommen - ein äußerst wichtiges Siedlungszentrum. Auch darauf wollen wir noch einmal zurück kommen. 

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*) Weiter lesen wir (Lindstedt2023):

Die Individuen aus Trzciniec, Lausitzer Zeit und Przeworsk aus der Bronze- und Eisenzeit Miechóws gruppieren sich größtenteils mit bereits publizierten Individuen aus Trzciniec, niedriger auf PC1 und höher auf PC2 als die neolithischen Bauerngruppen. Die beiden Lausitzer Individuen liegen auf PC1 etwas höher als die übrigen Individuen der polnischen Bronzezeit, näher an Vatya.
As for the Miechów Bronze and Iron Age individuals, the Trzciniec, Lusatian and Przeworsk individuals mostly cluster with previously published Trzciniec individuals, lower on PC1 and higher on PC2 than the Neolithic farmer groups. The two Lusatian individuals fall slightly higher on PC1 than the rest of the Polish Bronze Age cluster, closer to Vatya.

Nicht unerwähnt bleiben soll, daß die Archäogenetikerin Freija Lindstedt Schottischen Volkstanz macht (Göteborg2024). 

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  1. Nowak, Marek. "The first vs. second stage of neolithisation in Polish territories (to say nothing of the third?)." Documenta Praehistorica 46 (2019): 102-127 (Resg)
  2. Lindstedt, Freja. "Genetic affinities among individuals buried at a multi-period site in East-Central Europe." Examensarbeit für den Master of Science am Biology Education Centre and Department of Organismal Biology, Human Evolution, Universität Uppsala, betreut von Helena Malmström und Jules Koelman, 2023 (Diva-Portal
  3. Szczepaniak, Małgorzata, et al. "From Macro to Micro: Integrated analysis of Funnel Beaker Culture pottery from Kiełczewo (Western Poland)." Journal of Archaeological Science: Reports 61 (2025): 104938 (JArchSc2025)
  4. Żurkiewicz, Danuta. "Colonists and Natives. The Beginning of the Eneolithic in the Middle Warta Catchment. 4500–3500 BC" Open Archaeology, vol. 8, no. 1, 2022, pp. 390-401. https://doi.org/10.1515/opar-2022-0240 (OpenArch2022)

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