Sonntag, 15. August 2021

Die mitgebrachte sibirische Genetik - Sie ging in Ungarn bis heute völlig verloren

Somit sprechen die Ungarn heute die Sprache von Völkern, deren Gene sich bei ihnen nicht mehr finden lassen.
- Die sprachlich "überfremdeten" Ungarn - 850 n. Ztr. bis heute
Arminius bewahrte die germanischen Völker in seinen Kriegen gegen Rom (seit 9 n. Ztr.) vor einer Romanisierung, während der deutsche König Heinrich I., der "Vogler" und seine Nachkommen Deutschland - in ihren Kriegen gegen die Ungarn (seit 919 n. Ztr.) - vor einer "Magyarisierung" bewahrten. Dadurch gestaltete sich die Sprach- und Volksgeschichte der Deutschen anders als die vieler anderer Völker Europas, der Ungarn, der Franzosen usw., die heute Sprachen sprechen, die sie von Völkern übernommen haben, die aus z. T. ganz anderen Erdregionen stammen und oft schon längst kulturell - und z.T. auch genetisch - untergegangen sind.

Um 850 n. Ztr. eroberten sieben ungarische Stämme als Reitervölker die heutige ungarische Tiefebene. Dabei brachten sie die heutige Sprache der Ungarn mit. Bei ihr handelt es sich um eine finno-ugrische Sprache (Wiki). Deren nächste Verwandte werden in Estland, Finnland und in Sibirien gesprochen. Ihre an einer bestimmter Stelle im Genom verschaltete genetische Unfähigkeit, als Erwachsene Rohmilch verdauen zu können, wies sie - nach Forschungen schon vor zehn Jahren (1, 2) - klar als eine von der damals unterworfenen einheimischen Bevölkerung genetisch unterschiedene Gruppierung aus.

Darüber aber wie sich die Gene der Nachkommen dieser Eroberer anteilsmäßig bis heute im ungarischen Volk weiter entwickelt haben, konnte vor zehn Jahren - anhand der damaligen Studie - noch nichts gesagt werden (St.gen. 11/2011). Aber seit 2018 wissen wir (3): Die sibirische Herkunfts-Komponente ist zwischen Hochmittelalter und Neuzeit in Ungarn fast vollständig verloren gegangen. Während die Sprache geblieben ist.

Darauf macht der Humangenetik-Blogger Razib Khan in seinem gestrigen Beitrag aufmerksam (4).

Übrigens können inzwischen eine Reihe ähnlicher Fälle aufgezählt werden. Es deutet sich eine Parallele zur Geschichte der Basken an, deren Sprache neolithischer und/oder bronzezeitlicher Herkunft ist, deren Genetik aber erst in der Eisenzeit ihre heutige Zusammensetzung erhalten hat (s. St.gen. 3/2020). Sprachen können sich also in nicht gar zu seltenen Fällen hartnäckiger halten als jene Genetik, aus der sie einstmals hervorgegangen sind. Dies kann ja in weiterem Sinne auch von den romanischen Sprachen gesagt werden, die heute auf dem vormaligen Gebiet des Römischen Reiches gesprochen werden: Französisch, Spanisch, Italienisch, Rumänisch. Und auch schon von Forschungen in Polynesien, auf der Insel Vanuatu wissen wir, daß sich Sprachen in der Geschichte halten können, obwohl die Gene der diese Sprache einstmals Sprechenden schon lange ausgestorben sind (St.gen. 2/2018).

Abb. 1: Völker nach Herkunftsanteilen - 11 (K11), bzw. 9 (K9) (aus: 3)

Razib Khan schreibt jedenfalls zur sprachlichen und genetischen Geschichte der Ungarn (4):

Sind die Ungarn innerhalb Europas genetisch ebenso einzigartig wie sie es ethno-linguistisch sind? Nein, die Ungarn sind einfach nur eine "weitere europäische Population". In der eingestellten Grafik - hier Abb. 1 - werden neun, bzw. elf Herkunftsanteile (farblich) dargestellt (wie sie sich auf die heutigen Völker verteilen). Die Mansi und Chanten, zwei ugrische Völkerschaften, die sprachlich mit den Ungarn verwandt sind und die in Sibirien leben, weisen jeweils einen umfangreichen mit Magenta-Farbe gekennzeichneten Herkunftsanteil auf. Dieser ist ebenso in kleinen Anteilen bei den europäischen Finnen wie bei den Russen im nördlichen Rußland zu finden. Die meisten Fachleute gehen davon aus, daß diese Russisch sprechenden Bevölkerungen im Norden einstmals der Sprache und Identität nach Finnen waren. Im Gegensatz dazu findet sich von diesem Herkunftsanteil so gut wie nichts bei den Ungarn. Moderne Ungarn sind genetisch den Bulgaren, Rumänen und Slowaken sehr ähnlich. Die anderen uralisch-sprachigen Europäer, die Finnen, Esten und Karelier weisen klar viel stärkere genetische Verwandtschaft mit den sibirischen Verwandten der Ungarn, auf, mit den Mansi und Chanten.
Are they as genetically unique as they are ethno-linguistically? No, Hungarians are just another European population. The plot above uses a framework where all the genetic data is fitted to a model of either nine or 11 ancestral populations. The Mansi and Khanty, the two Ugric populations linguistically related to the Hungarians present in Siberia, evince a massive magenta-colored ancestral component. This is present in low fractions in European Finns as well as North Russians. Most scholars believe that these Russian-speaking populations in the north were once Finnic in language and identity. In contrast, there is almost no evidence of this in Hungarians. Modern Maygar are genetically very similar to Bulgarians, Romanians and Slovaks. The other Uralic-speaking Europeans, the Finns, Estonians, and Karelians, show clear evidence of stronger genetic affinities to the Siberian relatives of the Hungarians, the Mansi and Khanty.

Auf Wikipedia lesen wir zu den Chanten (Wiki):

Die Chanten und Mansen stammen wohl aus den Steppengebieten des sibirischen Südwestens. Um 500 n. Chr. wanderten sie als pferdezüchtende Nomaden vom Oberlauf des Irtysch nach Norden, bis an den unteren Ob. Sie paßten sich dabei den lokalen Umweltbedingungen an und übernahmen die Rentierhaltung von den uralischen Völkern. Die ursprüngliche Pferdezucht lebt nur noch in den Mythen.

Das muß zu ähnlicher Zeit gewesen sein als andere Angehörige dieses Volkes über die Steppen gen Westen zogen. Spannend ist auch der unterschiedliche Anteil von mitochondrialer, bzw. Y-DNA aus dem Westen, bzw. aus dem Osten in den jeweiligen Völkern (Abb. 2).

Abb. 2: Herkunft der weiblich weitergebenen mitochondrialen DNA und der männlich weitergegebenen Y-chromosomalen DNA in den Völkern der finno-ugrischen Sprachgruppe (aus 3)

Razib Khan dazu (4):

Jedes uralisch-sprachige Volk zeigt eine ungleichgewichtige Verteilung dahingehend, daß die osteurasische Y-DNA häufiger ist als die osteurasische mitochondriale DNA. Das legt nahe, daß der Tendenz nach die Ausbreitung der uralischen Sprachen getragen war von Wanderungen und Ausbreitungsbewegungen von Gruppen von Männern, die mit örtlichen Frauen Kinder gehabt haben. Von den Völkern dieser Liste haben die Ungarn die geringste osteurasische väterliche Herkunft und so gut wie keine osteurasische mitochondriale DNA.
Every single Uralic group shows a bias whereby East Eurasian Y-chromosomal lineages are more common than East Eurasian mtDNA lineages. The implication is that the spread of Uralic languages tended to be driven by the migration and expansion of groups of men who took local wives. Of the groups in this list, the Hungarians have the fewest East Eurasian paternal lineages and have barely any East Eurasian mtDNA at all. 

Die Schnurkeramiker-Genetik ist überall dabei

Da Razib Khan den Fokus auf die sibirische Herkunftskomponente legt, gerät völlig aus dem Blickfeld, was in einer weiteren Grafik dieser Studie deutlich genug hervortritt und was ebenfalls sehr spannend ist. Denn hier wird - unseres Wissens nach zum ersten mal - die Schnurkeramiker-Genetik (CWC) in den Völkern des russischen Reiches - von den zu anderer Zeit hinzu gekommen Herkunftsanteilen in diesen Völkern klar unterschieden (Abb. 3). Die Schnurkeramiker-Genetik wird verstanden als eine Zusammensetzung aus CHG, EHG und "neolithic Levant", was auch nichts anderes ist als LBK, sprich anatolisch-neolithische Genetik. Aber letztere kam eben einmal mit der Kugelamphoren-Kultur nach Osteuropa, ein ander mal mit den Schnurkeramikern.*) 

Abb. 3: Herkunftsanteile in den Völkern des nördliche Rußland und Sibiriens (aus 3)

Das ist so begeisternd. Denn so oft ist das in Studien bislang nicht gemacht worden. Noch in den archäogenetischen Studien aus dem April zu den Indogermanen in Apulien und Nordgriechenland um 2.200 v. Ztr. hat man sich damit schwer getan. Obwohl es doch so naheliegend ist.

Dadurch kann jetzt jedenfalls gesehen werden, welcher Anteil der Genetik osteuropäischer Jäger-Sammler vor der Zuwanderung der Schnurkeramiker schon in diesen Völkern vorhanden war und welcher Anteil dieser Herkunftsgruppe erst mit ihnen dazu gekommen ist. Ähnliches gilt auch für den Anteil der anatolisch-neolithischen Genetik, die sich ja spätenstens schon mit der Kugelamphoren-Kultur bis ins nördliche Rußland ausgebreitet hatte. Und das ist alles so spannend.

Dadurch wird jetzt aufgezeigt, daß auch die oben erwähnten finno-ugrischen Mansi nicht nur 30 % sibirische Genetik aufweisen (auf die oben der Fokus liegt), sondern eben auch 50 % Schnurkeramiker-Genetik. Die Chanten weisen 30 % Schnurkeramiker-Genetik auf, die Udmurten 63 %, die südwestlichen Samen 51 %, die Finnen 57 %, die Russen 62 %, die Litauer 67 % (Abb. 3) (3). Wann hier jeweils die unterschiedlichen genetischen Anteile hinzu gekommen sind, wäre noch einmal im einzelnen zu fragen.

Und leider sind in dieser Grafik die Ungarn - sonderbarerweise - nicht verzeichnet. Aber es wird schon angesichts dieser Grafik deutlich, daß die ungarischen Stämme schon vor Beginn ihrer Westwanderung auch Schnurkeramik-Genetik in sich getragen haben können (zumindest der Möglichkeit nach), bzw. sie während ihrer Westwanderung in sich aufgenommen haben können. So daß ja doch auch leichter verständlich wird, daß der (kleinere) sibirische Herkunftsanteil in ihrer Genetik in den Jahrhunderten zwischen Hochmittelalter und Neuzeit fast gänzlich verloren gegangen ist in Ungarn - wie Razib Khan dann weiter aufzeigt.

Die mitgebrachte sibirische Genetik - Sie ging bis heute völlig verloren

Abb. 4: Ungarischer Bogenreiter (Wiki)

Er bezieht sich dann nämlich auf eine archäogenetische Studie aus dem Jahr 2019 (5), wenn er danach fragt, wie die Reiterelite Ungarns im Hochmittelalter (1000 bis 1200 n. Ztr.) genetisch beschaffen gewesen war (4):

... 30 % der Y-chromosomalen Linien in diesen Gräbern waren osteurasische Haplogruppen, während wir heute in modernen Ungarn weniger als 5 % davon finden. Die mitochondriale DNA weist einen beträchtlichen ostasiatischen Ursprung auf, nahezu 40 % - im Gegensatz zu den 1 % in den heutigen Ungarn.
Of more interest is DNA from graves of elite Magyars, the Conquerors, dated to the period between 1000 and 1200 AD. About 30% of the Y-chromosomal lineages in these graves were East-Eurasian haplogroups, where we see fewer than 5% among modern Hungarians. The mtDNA from these samples shows a substantial East-Asian origin, nearly 40%, as opposed to the 1% in modern Hungarians. Like the Huns and Avars, these Conqueror graves showed evidence of mixed East and West Eurasian ancestry overall, with most individuals being unable to digest lactose as adults and being dark-haired and dark-eyed. Nevertheless, there was wide variation in admixture according to cemetery sampled, with clustering of European or Asian ancestry in particular locations, indicative of an ongoing process of admixture and the adoption by native European groups of Magyar identity. It is surely no coincidence that every single Conqueror sample found to be lactase persistent (20%) had substantial European ancestry.

Wenn 30 % oder 40 % der Y-Chromosomen, bzw. der mitochondrialen DNA osteurasischer Herkunft war, dann war eben 70 %, bzw. 60 % derselben westlicher Herkunft. Und darin wird schon deutlich, daß die nach Ungarn zuwandernden Stämme um 850 n. Ztr. zu größeren Anteilen osteuropäische Jäger-Sammler-Herkunft, anatolisch-neolithische Herkunft und Schnurkeramiker-Herkunft in sich getragen haben werden. Diese Anteile werden insgesamt sogar größer gewesen sein als die sibirische Herkunftskomponente.

An den Skeletten der ungarischen Elite des Hochmittelalters ist dann aber auch schon ein unterschiedlich weit fortgeschrittener Vermischungsprozeß mit der einheimischen Bevölkerung in der feststellbar. Nach weiteren von ihm angeführten Forschungen kann gesagt werden (4):

.... daß die ungarischen Proben nicht übereinstimmen mit finnischen Gruppen, sondern mit den Chanten und Mansi, den beiden anderen ugrischen Völkern. Die Mutation die die Ungarn von ihnen unterscheidet, datiert auf 3.000 v. Ztr., was grob in Übereinstimmung mit den sprachgeschichtlichen Modellen der Aufspaltung der uralischen Sprachen steht.
... the Hungarian samples do not cluster with Finnic groups, but rather with the Khanty and Mansi, the two other Ugric populations. Additionally, the mutations that differentiate the Hungarians date to 3000 BC, roughly in line with linguistic models of the diversification of the Uralic languages. The fact that the Ugric N3a branch is shared with several Turkic groups is not surprising in light of the longstanding association of the Magyars with these populations on the Eurasian steppe before their migration to Europe.
Abb. 5: Ungarische Husarenmütze (Kalpak)

Dies bezieht sich natürlich wiederum nur auf den sibirischen Herkunfsanteil bei mittelalterlichen ungarischen Kriegereliten, bei Mansi und Chanten. Und (4):

Nachdem die Ungarn den Herdenhalter-Lebensstil angenommen hatten, vermischten sie sich mit mehreren iranischen und später Turk-nomadischen Völkern. Die Gräber der ungarischen Eroberer zeigen in den männlichen Linien häufiger eine Verbindung mit Iranern und Turkvölkern auf. Umgekehrt scheinen einige Ungarn sich in Turkvölker eingemischt zu haben.
Once the Magyars adopted a pastoralist lifestyle, they assimilated and intermarried with various Iranian and later Turkic nomadic peoples. Magyar Conqueror cemeteries exhibit evidence of that in paternal lineages more often associated with Iranians and Turks (R1a1a-Z93 and Q). Conversely, some Magyars seem to have assimilated into Turkic groups, as evidenced by the presence of N3a among these peoples.

Wann genau die Schnurkeramiker-Genetik in die finno-ugrischen Völker gekommen ist, diese Frage wird ja hier gar nicht erörtert. Sie kann mit den hier genannten iranischen oder Turk-nomadischen Völkern zu ihnen gekommen sein, sie kann aber auch schon zuvor bei ihnen eingemischt worden sein. Wir haben es ja hier grob mit 4000 Jahren zu tun (3000 v. Ztr. bis 1.000 n. Ztr.). Da kann viel passiert sein.

Razib Khan vermutet dann, daß sich die ungarische Kriegerelite in den vielen Grenzkriegen des 13. Jahrhunderts gegen die Mongolen der Goldenen Horden im Osten und später gegen die Osmanen im Süden aufgerieben haben könnten und - sozusagen - nahezu ausgerottet worden sein könnten.

Allerdings wäre damit wohl noch nicht erklärt, warum ihre Gene auch in den weiblichen Linien so auffallend stark verloren gegangen zu sein scheinen.

Man wird womöglich vermuten dürfen, daß trotz der sprachlichen Magyarisierung die Ursprungsbevölkerung andere Heiratspräferenzen aufwies und in anderen Zusammenhängen kinderreiche, glückliche Ehen aufwies als in Zusammenhängen mit den Nachkommen dieser zugewanderten Kriegerelite. Diese Heiratspräferenzen scheinen auch nach dem Einsetzen der Vermischung aufrecht erhalten geblieben zu sein. So drängt es sich jedenfalls zunächst auf.

Aber was für ein spannendes Geschehen. Wie vielfältig Völkergeschichte doch sein kann.

Archäogenetische Studie vom Juli/November 2020


Abb. 6: Herkunft der Ungarn nach neuesten archäogenetischen Daten in Abgleich mit dem archäologischen Kenntnisstand (aus: 6)

Nach einer weiteren archäogenetischen Studie, die im Juli 2020 im Preprint, im November 2020 endgültig erschienen ist, kann die Herkunft der Ungarn aus dem Ural genauer eingrenzt werden, ebenso Teile ihrer Wanderbewegungen (Abb. 6) (6). Auffallend ist ja auch, daß diese Zuwanderung der Ungarn in das Donaubecken auf dem Höhepunkt der Wikingerzeit stattfand und im Zusammenhang mit dem Khasaren-Reich stand.

Hier könnte also die nun besser verstandene Frühgeschichte der Ungarn auch neue Erkenntnisse hinsichtlich der Geschichte der Wikinger und der Khasaren im heutigen russischen Raum mit sich bringen. Überhaupt scheint die Archäogenetik die verwickelte Geschichte der Wanderungen der Volksstämme im Steppenraum im Frühmittelalter nun klären zu können, die sonst niemals hätte geklärt werden können.


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ResearchBlogging.org*) ie erste indogermanische Ostwanderung, die noch ohne anatolisch-neolithische Komponente stattfand, hätte sich nach dieser Grafik nicht bleibend in der Genetik der Völker Rußlands nieder geschlagen. So sicher muß aber auch das nicht sein.

 
 
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  1. Nagy D, Tömöry G, Csányi B, Bogácsi-Szabó E, Czibula Á, Priskin K, Bede O, Bartosiewicz L, Downes CS, & Raskó I (2011). Comparison of lactase persistence polymorphism in ancient and present-day Hungarian populations. American journal of physical anthropology, 145 (2), 262-9 PMID: 21365615
  2. Dienekes: Scarcity of lactase persistence in medieval Hungarians. 1.3.2011, http://dienekes.blogspot.com/2011/03/scarcity-of-lactase-persistence-in.html
  3. Tambets, K., Yunusbayev, B., Hudjashov, G. et al. Genes reveal traces of common recent demographic history for most of the Uralic-speaking populations. Genome Biol 19, 139 (2018). Published 21 September 2018,  https://doi.org/10.1186/s13059-018-1522-1
  4. Khan, Razib: Hungarians as the ghost of the Magyar confederacy The cultural legacy of the Magyars far outweighs their genetic impact, 14.8.2021, https://razib.substack.com/p/hungarians-as-the-ghost-of-the-magyar
  5. Neparáczki, E., Maróti, Z., Kalmár, T. et al. Y-chromosome haplogroups from Hun, Avar and conquering Hungarian period nomadic people of the Carpathian Basin. Sci Rep 9, 16569 (2019). https://doi.org/10.1038/s41598-019-53105-5, Published 12 November 2019
  6. Veronika Csaky, Daniel Gerber, Bea Szeifert, Balazs Egyed, Balazs Stegmar, Sergej Gennad'evich Botalov, Ivan Valer'evich Grudochko, Natalja Petrovna Matvejeva, Alexander Sergejevich Zelenkov, Anastasija Viktorovna Slepcova, Rimma D. Goldina, Andrey V. Danich, Balazs G. Mende, Attila Turk, Anna Szecsenyi-Nagy. Early Medieval Genetic Data from Ural Region Evaluated in the Light of Archaeological Evidence of Ancient Hungarians. Preprint, bioRxiv, 13.7.2020; doi: https://doi.org/10.1101/2020.07.13.200154; Scientific Reports volume 10, Article number: 19137 (2020), 5.11.2020, https://www.nature.com/articles/s41598-020-75910-z

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