Donnerstag, 23. Januar 2020

Elchkopfstäbe - Sind sie die Vorläufer der Tierkopfszepter der Indogermanen?

Zur Geschichte der Zauber- und Herrschaftsstäbe 

Elche gehörten - neben Rentieren - zu dem häufigsten Jagdwild in Nord- und Osteuropa vor der Einführung des Ackerbaus. Elche sind deshalb auch auf skandinavischen Felszeichnungen des Mesolithikums häufig dargestellt, ebenso Elchköpfe und - - - "Elchkopfstäbe". In einer Arbeit aus dem Jahr 2015 heißt es über Felsbilder in Alta in Norwegen (1, S. 16, 23):
In Alta finden wir auch häufig Elchkopfstäbe, die schon in Nämforsen aufgetaucht waren. Sie werden von maskierten Menschen getragen. Sie scheinen damit ein Ritual auszuführen, das, wie man aus ihrer Zuordnung zu anderen Motiven entnehmen kann, bei unterschiedlichen Gelegenheiten angewendet wird.
Es wird dann gefragt, ob dies etwas mit dem Schamanismus zu tun haben könnte, wie er sich in vielen Gegenden des nördlichsten Skandinavien noch bis in die Neuzeit gehalten hat. Sieht man sich eine Verbreitungskarte der archäologischen Funde von Elchkopfstäben an (2, Figure 1; auch: 6), wird ohne weiteres erkennbar, daß diese Elchkopfstäbe zur Kultur der Völkergruppe der osteuropäischen Jäger und Sammler (Wiki) gehört haben müssen.

Abb. 1: Beispiele für archäologische Funde von Elchkopfstäben, vornehmlich aus Sibirien (aus: 6)

Wir heutigen Mittel- und Nordeuropäer tragen einen nicht geringen genetischen Anteil der vormaligen osteuropäischen Jäger und Sammler in uns. Nachdem die Völkergruppe der osteuropäischen Jäger und Sammler bis zum Mittelneolithikum von den Völkergruppen der anatolisch-neolithischen und der iranisch-neolithischen Bauern in Randbereiche Europas zurück gedrängt worden war, ist es in der Gegend der Mittleren Wolga dazu gekommen, daß sich Menschen der osteuropäischen Jäger und Sammler mit iranisch-neolithischen Bauern vermischt haben. Dadurch kam es um 4.700 v. Ztr. zur Ethnogenese der Indogermanen, die sich in der Folgezeit überraschend schnell in fast alle Richtungen ausgebreitet haben, ab 2.800 v. Ztr. dann sogar von Ostmitteleuropa aus über ganz Europa hinweg.

Abb. 2: Die Entwicklung der indogermanischen Tierkopf-Szepter (aus: 5)

Eines der frühesten kulturellen Kennzeichen der Indogermanen waren nun die Tierkopfzepter (3, 4). Darauf haben wir schon in zwei früheren Beiträgen hier auf dem Blog hingewiesen (3-5). Nicht bekannt war uns in dem Zusammenhang allerdings bislang, daß es sehr naheliegend ist, daß diese indogermanischen Tierkopfszepter in einem irgendwie gearteten Zusammenhang stehen werden mit den eingangs genannten Elchkopf-Stäben der osteuropäischen Jäger und Sammler.

Ein Drittel der archäologischen Funde von Elchkopf-Stäben stammt aus Gräbern, die restlichen zwei Drittel stammen aus Siedlungen. In Gräbern sind die Elchkopfstäbe unzerstört niedergelegt worden, in Siedlungen hingegen sind sie in der Regel in zerbrochener Form auf heute überkommen (2, S. 4). Sie wurden mehrheitlich in Männer-Gräbern gefunden, insbesondere alle langen Elchkopfstäbe. Aber Funde aus der Gruppe kürzerer Elchkopfstäbe gibt es auch in Gräbern von älteren Frauen (2, S. 4).

Die Archäologen machen darauf aufmerksam, daß Elchkopfstäbe auf den Felszeichnungen fast immer größer dargestellt sind als die sie jeweils tragenden Menschen und damit auch als die archäologisch gefundenen Elchkopfstäbe (2, S. 5). Daran wird vielleicht erkennbar, daß die symbolische Bedeutung dieser Elchkopfstäbe sehr groß gewesen sein wird, daß sie "beeindruckend" war.

Abb. 3: Die frühe Ausbreitung der Indogermanen (Chwalynsk-Kultur), abgelesen an der Verbreitung der Tierkopf-Szepter (aus: 5)
Im weiteren sei übernommen, was wir schon in einem früherenn Blogbeitrag ausführten (4): Es muß ja gar nicht so unwahrscheinlich sein, daß Zepter (Wiki, engl), also Herrscherstäbe einerseits und Zauberstäbe (Wiki, engl) andererseits ursprünglich ein und dasselbe gewesen sind. Immerhin waren ja religiöse und politische Funktionen in frühen Völkern oft in ein und derselben Person vereinigt.

Vielleicht liegt darin auch die große Bedeutung, die die indogermanische Schnurkeramische Kultur (Wiki) ihren Streitäxten zugemessen hat. Deshalb ist sie ja ursprünglich auch oft Streitaxt-Kultur benannt worden. Dieses Volk hat sich knapp 2000 Jahre nach Entstehung des Urvolkes der Indogermanen an der Mittleren Wolga, also ab 2.800 v. Ztr. aus dem Weichselraum heraus in sehr kurzer Zeit über weite Teile Europas verbreitet (und es hat sich dabei auch mit einheimischen Bauertöchtern vermischt, siehe einer der letzten Beiträge hier auf dem Blog). Ihre oft gefundenen "Streitäxte" sollen ja - nach Meinung der Forschung - gar nicht für den Kampf nützlich gewesen sein. Sie hatten also ebenfalls symbolische Bedeutung. Und diese könnte natürlich ebenfalls abgeleitet sein von solchen Tierkopfzeptern. Brachten sie "Heil"? Konnte das, was durch sie berührt wurde, "verwandelt" werden? Zum Beispiel: Zum Besitz dessen werden, der die Berührung ausführte?

Selbst noch die Funktion einer bestimmten Form von bronzenen Vollgriff-Schwertern im Nordseeraum der Bronzezeit, wiederum tausend oder 1.500 Jahre später soll mehr repräsentativer Art gewesen sein. Auch diese seien nicht für den Kampf verwendet worden. Diesen Gedanken jedenfalls ventilierte der dänische Archäologe Kristian Kristiansen in seiner wegleitenden Arbeit aus dem Jahr 2015, auf die wir hier auf dem Blog jüngst hingewiesen hatten.

Um 800 v. Ztr. hat das Szepter, der Herrscherstab jedenfalls noch seine große Bedeutung, wie aus der "Ilias" von Homer hervorgeht, auf die in diesem Zusammenhang auch hingewiesen wird (5). In ihrem zweiten Gesang heißt es an einer Stelle (Gutenberg):
Da erhub sich der Held Agamemnon,
Haltend den Herrscherstab, den mit Kunst Hephästos gebildet. 
Diesen gab Hephästos dem wartenden Zeus Kronion;
Hierauf gab ihn Zeus dem bestellenden Argoserwürger;
Hermes gab ihn, der Herrscher, dem Rossebändiger Pelops;
Wieder gab ihn Pelops dem völkerweidenden Atreus;
Dann ließ Atreus ihn sterbend dem lämmerreichen Thyestes;
Aber ihn ließ Thyestes dem Held Agamemnon zu tragen,
Viel' Eilande damit und Argos reich zu beherrschen.
Der Herrscherstab wurde also - nach Meinung der homerischen Griechen - den Königen von den Göttern verliehen.
____________________
  1. Kniep, Klaus: Gedanken in Stein. Felsbilder der Jäger und frühen Bauern in Skandinavien. Pro Business, Berlin 2015 (GB)
  2. Mantere, V. N., & Kashina, E. A. (2020). Elk-Head Staffs in prehistoric north-eastern Europe and Nord-Western Russia - Signs of power and prestige? Oxford Journal of Archaeology. 9.1.2020, doi:10.1111/ojoa.12185
  3. Bading, Ingo: Es ist "amtlich" - Das Urvolk der Indogermanen war die Chwalynsk-Kultur um 4.500 v. Ztr. an der Mittleren Wolga - Der US-amerikanische Archäologe David Anthony hat am 1. August über den neuesten Forschungsstand informiert, 4. August 2019, https://studgendeutsch.blogspot.com/2019/08/es-ist-amtlich-das-urvolk-der.html 
  4. Bading, Ingo: "Tierkopfzepter" der Indogermanen - Ursprünglich abgeleitet aus menschlichen Oberschenkelknochen? Und was haben sie mit "Zauberstäben" gemeinsam?  28. Oktober 2019, https://studgendeutsch.blogspot.com/2019/10/tierkopfszepter-der-indogermanen.html
  5. Dergachev, V. A.: On sceptres, on horses, on war: Studies in defence of M. Gimbutas’ migration concepts, Institute of Cultural Heritage of the Moldavian Republic 2007, behandelt von Carlos Quiles, 1.7.2018, https://indo-european.eu/2018/07/about-scepters-horses-and-war-on-khvalynsk-migrants-in-the-caucasus-and-the-danube/
  6. E. A. Kashina, A. Zhulnikov: Rods with elk heads: symbol in ritual context. Estonian Journal of Archaeology 15(1):18, January 2011, DOI: 10.3176/arch.2011.1.02 (Researchgate)    

Sonntag, 19. Januar 2020

Ein Blick in das innere Getriebe der Evolution

Das Wiederaufblühen des Lebens nach Massenaussterben auf der Erde kann zeitlich immer genauer nachvollzogen werden

Zu den Wissenschaftsmeldungen, die im Jahr 2019 zu den spannendsten zählten, gehört sicherlich eine vergleichsweise detaillierte Studie, die im Oktober veröffentlicht wurde, über die zeitlichen Abläufe der Evolution nach dem erdweiten Massenaussterben vor 66 Millionen Jahren. Haben wir schon jemals zuvor so tief in das innere Getriebe der Evolution sehen dürfen? Haben wir schon jemals zuvor so genau in ihre Karten schauen dürfen (1)? Solche Dinge hatte sie doch bislang immer zum Betriebsgeheimnis erklärt, von dem kein Außenstehender etwas erfahren durfte.

Wie auch immer. Nun ist es so weit: Im Jahr 2014 ist im US-Bundesstaat Colorado ein neuer Fundplatz entdeckt worden. Und dieser erlaubt nun einen zeitlich sehr genauen und detaillierten Blick in die Abläufe von Evolution nach einem erdweiten Massenaussterben (1, 2) (Abb. 1).

Der Asteorideneinschlag vor 66 Millionen Jahren brachte nicht nur die Dinosaurier zum Aussterben, sondern 75% aller Arten auf dieser Erde überhaupt.

Abb. 1: Die Entstehung neuer Arten und ihrer jeweiligen Körpergrößen im zeitlichen Verlauf - 66 Mio. Jahre bis 65 Mio. Jahre vor heute (aus: 1)

1.000 Jahre nach diesem Ereignis lebten schon wieder - oder immer noch? - 600 Gramm schwere Säugetiere auf der Erde. Auf dieser hatten sich zunächst vornehmlich Farngewächse ausgebreitet. (Sie hatten viele Jahrzehnte völliger Dunkelheit, Kälte und atmosphärischer Vergiftungen ausgehalten und überstanden.)

100.000 Jahre später lebten schon Säugetiere von der Größe von Waschbären (6 kg) auf der Erde. Palmen-Wälder hatten die Farne ersetzt. Das Schlimmste war überstanden. (Zum Vergleich: 100.000 Jahre sind ungefähr auch die Zeit, die es dauerte, daß aus archaischen Homo sapiens-Formen in Afrika der anatomisch moderne Homo sapiens evoluierte. Und noch einmal 100.000 Jahre lang lebt er seither auf der Erde.*))

In den nächsten 200.000 Jahren breiteten sich walnußartige Pflanzen aus, die viele Nährstoffe in sich trugen. Diese ermöglichten es, daß neue und größere Säugetierarten entstanden - bis zu 25 kg schwer.

700.000 Jahre später breiteten sich proteinreiche Hülsenfrüchte aus. Diese ermöglichten Säugetierarten bis zu 35 kg und 48 kg Größe - und darüber hinaus.

Daraus darf - neben anderem - auch geschlußfolgert werden: Hätte es damals schon "Menschenartige" gegeben, hätten sie 700.000 Jahre lang nicht auf der Erde existieren können. So lange ungefähr hat der Vormensch, der Homo erectus, auf der Erde gelebt. 

Ähnliche Studie zum Massenaussterben vor 225 Millionen Jahren


Auf das Thema der beschleunigten Artbildung allgemein nach erdweitem Massenaussterben habe ich schon häufiger in Internetbeiträgen der letzten Jahre anhand jeweils neuer Studien hingewiesen. (Das war mehrere Jahre auf Google-Plus geschehen, ein Social-Media-Dienst, der eingestellt worden ist. Meine Beiträge dort habe ich auf Studium generale II gesichert und die Inhalte werden seither nach und nach auf diesen Blog eingepflegt. Dies gilt auch für die weiteren Ausführungen dieses Blogbeitrags.) Ähnliche Forschungsergebnisse auch schon im Sommer 2018 gegeben. Damals war die Wiederentfaltung des Lebens nach dem Massenaussterben vor 225 Millionen Jahren, also der Beginn des Dinosaurier-Zeitalters erforscht worden, die Wiederentfaltung der Tierarten (3). Dabei handelte es sich um den Umbruch vom Erdzeitalter des Perm zum Trias. 108 Tierarten aus dem frühen Trias sind bislang bekannt, die der Gruppe der Archosauromorophen (4) zugerechnet werden. Dabei handelt es sich um Reptilien. Die Archosauromorphen sind vermutlich im Mittleren Perm entstanden und hatten damals zunächst nur eine geringe Verbreitung. Zahlreiche Arten dieser Gruppe haben aber das Aussterbeereignis überstanden und sind nicht ausgestorben. Das weitere Geschehen wird nun von den Forschern wie folgt charakterisiert (3):
  • Direkt nach dem Aussterbeereignis haben sich "Generalisten" in den noch zu bewohnenden Erdregionen ausgebreitet, Tierarten, die "überall" leben können und keine spezifischen Anpassungen an einen bestimmten Lebensraum, an bestimmte Nischen aufweisen. Diese Fauna wird "disaster fauna", also Katastrophen-Fauna genannt.
  • Dann gibt es beschleunigte Evolutionsraten, also beschleunigte Artbildung und neue Vielfalt von Arten. Allerdings ist diese Phase aufgrund nur weniger Funde (noch) nicht gut bezeugt, sprich es handelt sich hier um kleine Gründerpopulationen.
  • Fünf Millionen Jahre nach dem Aussterbeereignis hat sich dann das erdweite Ökosystem wieder stabilisiert und damit geht noch einmal eine bedeutende Zunahme der Artenvielfalt einher. Nun bilden sich viele neue Lebensräume und Nischen und spezifische Anpassungen an diese heraus.
Im Originalzitat (3):
"A morphologically conservative and globally distributed post-extinction ‘disaster fauna’;  a major but cryptic and poorly sampled phylogenetic diversification with significantly elevated evolutionary rates;  and a marked increase in species counts, abundance, and disparity contemporaneous with global ecosystem stabilization some 5 million years after the extinction. This multiphase event transformed global ecosystems, with far-reaching consequences for Mesozoic and modern faunas."
Siehe auch (5).  

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*) Bitte an dieser Stelle nichts durcheinander bringen. Vor 65 Millionen Jahren gab es keine Menschen und auch nichts, was an Menschen erinnern würde. Der Mensch evoluierte erst vor 1 Millionen Jahren (Homo erectus), bzw. vor 250.000 Millionen Jahren (Homo sapiens). Ich spreche von dieser Evolution des Menschen in diesem Zusammenhang nur, um einen zeitlichen VERGLEICH zu haben, eine Anschauung zu gewinnen von den Zeiträumen, in denen damals, vor 65 Millionen Jahren, sich Evolution vollzog.
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  1. How life blossomed after the dinosaurs died. By Elizabeth Pennisi, Oct. 24, 2019, https://www.sciencemag.org/news/2019/10/how-life-blossomed-after-dinosaurs-died (Bild: https://www.sciencemag.org/sites/default/files/styles/inline__699w__no_aspect/public/Extinction_chart_3.5_Drupal_D1.jpg?itok=LMOv58ue)
  2. Exceptional continental record of biotic recovery after the Cretaceous–Paleogene mass extinction. T. R. Lyson, I. M. Miller, (...) D. W. Krause, S. G. B. Chester. https://science.sciencemag.org/content/early/2019/10/23/science.aay2268
  3. Ezcurra MD, Butler RJ. 2018: The rise of the ruling reptiles and ecosystem  recovery from the Permo-Triassic mass extinction. Proc. R. Soc. B 285: 20180361. http://dx.doi.org/10.1098/rspb.2018.0361
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Archosauromorpha 
  5. https://de.wikipedia.org/wiki/Trias_(Geologie) 

Dienstag, 7. Januar 2020

Ein "Rassekrieg" am Ende des europäischen Frühneolithikums (um 5.000 v. Ztr.)

Blutige Opferrituale und Massaker - Am Ende der Bandkeramik

Kurzfassung: Eine neue Folge über die sehr gewalttätige Endphase der Bandkeramik, der ersten Bauernkultur Europas, ist im Sommer 2019 von "Terra X" veröffentlicht worden (6). Der Inhalt dieser Dokumentation ist auch in zwei Zeitungsartikeln behandelt worden (4, 5), wobei neue Erkenntnisse aus der archäogenetischen Forschung mitgeteilt werden, die sonst öffentlich noch nicht bekannt sind: Nämlich über die Herkunft der von den Bandkeramikern getöteten Menschen. Sie macht deutlich, daß hier offenbar geradezu ein "Rassekrieg" stattgefunden hat (in den Artikeln ist die Rede von einem "Kampf der Kulturen"), nämlich zwischen den einheimischen europäischen Jägern und Sammlern einerseits und den herkunftsmäßig mediterranen Bandkeramikern andererseits. Dieser Krieg erinnert an ähnliche Kriege, die stattfanden zweitausend Jahre später bei der Ausbreitung der Indogermanen von der Mittleren Wolga aus in alle Richtungen. Die sich hier andeutenden neuen Erkenntnisse sollen im folgenden in den bisherigen Forschungsstand eingeordnet werden. Sie enthalten - womöglich - tiefer greifende Schlußfolgerungen hinsichtlich des Bildes, das wir uns ganz allgemein von der Humanevolution, bzw. der Weltgeschichte machen.

Abb. 1: Unterpullendorf (W)
Die erste Bauernkultur Europas, die genetisch zur Völkergruppe aus Anatolien gehörte, also die Kultur der Bandkeramik (Wiki), wies Züge von despotischer Sozialdiziplinierung auf. Dieser Gedanke war uns erst vor wenigen Wochen gekommen bei Betrachtung einer Abbildung der "Venus von Unterpfullendorf" aus dem Burgenland, die auf "Wikipedia Commons" entdeckt werden kann (Abb. 1) (1). Diese Figurine stammt zwar erst aus der unmittelbaren Nachfolgekultur der Bandkeramik, nämlich der Lengyel-Kultur (aus der Zeit um 4.500 v. Ztr.), scheint aber doch vom seelischen Ausdruck her in Zusammenhang gestellt werden zu können mit den typischen "despotischen" Darstellungen von Männern und Frauen im Frühneolithikum Anatoliens ("despotische Muttergottheiten" u.ä.) (1).

Die Beziehungen dieser ersten Bauernkulturen Mitteleuropas zu den in Europa bis dahin einheimischen dunkelhäutigen, blauäugigen Fischer-, Jäger- und Sammler-Kulturen waren hier auf dem Blog schon oft Thema. Sie waren von der Forschung bislang vornehmlich als tolerante und freundschaftliche Beziehungen wahrgenommen worden.

So fand sich die diesen einheimischen Völkern früher zugeordnete sogenannte "La Hoguette"-Keramik (Wiki), die man als verwandt erkannte mit der "Cardial-Keramik" (Wiki), inmitten bandkeramischer Siedlungen. Darauf hatte ich hier nur kurz als Zeugnis solcher friedlicher Beziehungen hinweisen wollen. Aber ob diese Keramik allerdings wirklich einheimischen Fischer-, Jäger- und Sammler-Völkern zugeordnet werden kann, dürfte inzwischen angesichts eines weiter fortgeschrittenen Forschungsstandes, nach der die Cardial-Keramik ursprünglich aus dem Levanteraum stammt und sich schon vor der großen Ausbreitungsbewegung der anatolischen Bauernvölker, also vor 6.500 v. Ztr. über das Mittelmeer hinweg ausgebreitet hat (Wiki), ebenfalls sehr zweifelhaft geworden sein. Es scheint Hinweise zu geben, daß die Cardial-Keramik in Zusammenhang steht mit Völkern, die vorwiegend Viehzucht, Herdenhaltung betrieben haben, bei denen es sich also um Hirten-Völker handelte. Und aufgrund der geographischen Herkunft dieser Kultur wird angenommen werden dürfen, daß sie auch genetisch eben aus dem Mittelmeer-Raum, diesmal vielleicht vor allem aus dem Levanteraum stammt. (Archäogenetische Erkenntnisse zu dieser sehr speziellen und nicht besonders bedeutenden Kultur scheint es bislang aber nicht zu geben.)

In Rückzugsräumen: Die einheimischen europäischen Jäger- und Sammler-Völker


Wie auch immer: Jedenfalls konnten sich die genannten einheimischen mitteleuropäischen Jäger- und Sammler-Völker - wie wir aus der Archäogenetik seit einigen Jahren wissen - in Rückzugsräumen wie rund um die Blätterhöhle in Westfalen, wie am Schweriner See oder auf den dänischen Inseln, an der pommerschen Küste und im übrigen Ostseeraum - und so vermutlich auch noch in vielen anderen Teilen Europas und seiner Mittelgebirge - noch zwei- bis dreitausend Jahre lang genetisch und kulturell halten, obwohl sie rundum von Bauernvölkern umgeben waren. Erst mit der Ausbreitung der Indogermanen sind sie schließlich im heutigen Dänemark ebenso untergegegangen wie im östlichen Ostseeraum.

Die diese ursprünglichen europäischen Jäger und Sammler umgehenden Bauernvölker besiedelten anfangs nur die guten Lößböden der Flußtäler, die auch heute noch gute Böden für Ackerbau aufweisen. Die Bandkeramiker mieden bei der Besiedlung Europas Höhenlagen mit schlechten Böden. In solchen abgelegeneren Gebieten der Mittelgebirge und der norddeutschen Tiefebene konnten also die einheimischen Völker weiter leben. Von den Fischern an der pommerschen Küste, die aller Wahrscheinlichkeit nach einheimischer Herkunft waren, wissen wir zum Beispiel, daß sie in dieser Zeit regen Handelsaustausch - vermutlich über die großen Flußläufe - mit den umliegenden Bauernkulturen unterhielten, sogar bis in den ungarischen Raum hinein. So weist es gefundene Keramik in Neuwasser in Pommern an der Ostsee aus (2).

Abb. 2: Erdwerke im westlichen Verbreitungsgebiet der linienbandkeramischen Kultur (aus: 3)
Aus solchen genannten Rückzugsräumen heraus erfolgte aber, wie wir seit einigen Jahren ebenfalls aus der Archäogenetik wissen, die Ethnogenese der mittelneolithischen Völker Mitteleuropas nach dem Untergang der Bandkeramik (um 4.900 v. Ztr.). Diese mittelneolithischen Völker wiesen in ihrer Genetik schon bis zu 20 %, in Mittelhessen zeitweise sogar 30 % einheimische europäische Jäger- und Sammler-Genetik auf - im Gegensatz zu den Bandkeramikern, die zuvor einheitlich nur 7 % solcher Genetik aufgewiesen hatten. Diese 7 % waren während der Ethnogenese der Bandkeramiker im Wiener Becken in das sich dort formierende neue Volk der Bandkeramik hinein gekommen.

Daß es am Ende der Bandkeramik um 4.900 v. Ztr. zu Kriegen gekommen ist, und daß diese nicht zuletzt vorwiegend mit den ursprünglich einheimischen Jägern und Sammlern geführt worden sind, das nahm die Archäologie schon seit mehreren Jahrzehnten an aufgrund der Tatsache, daß sich Befestigungsanlagen ("Erdwerke") der bandkeramischen Kultur in den Randbereichen ihres Siedlungsraumes und auch zeitlich in der Endzeit dieser Kultur besonders häufen (3) (Abb. 2). Schon hier deutete sich überregionales Handeln von Seiten der Bandkeramik an, also eine überregional gesteuerte Verteidigung, die so etwas ähnliches wie staatliche Strukturen voraussetzt. Überregionale Handelskontakte innerhalb der Bandkeramik sind auch schon gut bekannt aufgrund des Feuersteinhandels zwischen Schlesien und Böhmen oder ähnlichen überregionalen Feuersteinhandels anderwärts (z.B. über den Hauptkamm der Alpen hinweg). Außerdem gibt es Hinweise auf überregionalen Besuch von Bäder- und Kultorten.

Der "Schlachtort" Herxheim in der Pfalz


Ob man deshalb überregionale "Herrscher", "Despoten" innerhalb der Bandkeramik annehmen kann? Bislang war die Archäologie in der Regel von egalitären Gesellschaftsstrukturen innerhalb der Bandkeramik ausgegangen, da sich in den Gräbern kaum "Rangunterschiede" feststellen ließen. Aber wie wir im folgenden sehen werden, muß es doch Männer gegeben haben, die größere Kriegszüge und religiöse Handlungen geleitet und koordiniert haben, sowie Gefangenenabschlachtungen, -opferungen. Denn in den letzten Jahren sind zahllose Überreste von "Massakern" aus der Endzeit der Bandkeramik bekannt geworden, die - mit manchem Recht - Entsetzen hervorgerufen haben (4):
Seit 1996 legen Archäologen in Herxheim bei Landau Gruben frei, die mit zahllosen Zeugnissen brutaler Gewalt angefüllt sind: Skelettreste von Hunderten Individuen, hingeschlachtet vor gut 7000 Jahren.  (...) Herxheim ist kein Einzelfall. Zahlreiche Spuren von Massakern, die in den vergangenen Jahren in Mitteleuropa entdeckt wurden, zeigen, daß das Leben (...) keineswegs friedlich war, sondern von Gewaltausbrüchen geprägt wurde. Zum Beispiel bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Dort stießen Forscher 2013 (...) auf ein Massengrab mit den sterblichen Überresten von neun/elf Menschen, die nur flüchtig verscharrt worden waren. Die Analyse der Schädelknochen zeigt, daß sie allesamt mit Schlägen auf den Hinterkopf getötet worden waren. (...) Unter den Knochen befinden sich keine Überreste von jungen Frauen. Ähnliche Befunde lieferten die Analysen der Massaker von Talheim bei Heilbronn (34 Tote), Kilianstädten (Main-Kinzig-Kreis; 26 Tote) und Schletz (Niederösterreich; rund 200 Tote). Stets fanden sich keine oder nur wenige Knochen junger, gebärfähiger Frauen unter den Opfern. Offenbar waren sie die bevorzugte Beute der Angreifer.
Damit hätte man auch schon Erkenntnisse darüber, wie es zur Ethnogenese der mittelneolithischen Kulturen gekommen sein könnte. Nämlich durch Vermischung bandkeramischer Männer mit Frauen der umgebenden Jäger-Sammler-Völker. Für Herxheim ... (4)
schätzen die Wissenschaftler, daß innerhalb von etwa 50 Jahren mindestens 1000 Menschen hier in blutigen Ritualen geopfert worden sind. Allein die Zahlen sprechen dafür, daß es sich offenbar um einen überregionalen Kultplatz gehandelt haben muß, denn er hätte die Möglichkeiten der benachbarten Bandkeramiker-Siedlung überfordert. Von weit her wurden Menschen in die Südpfalz getrieben, um dort getötet zu werden. Anschließend wurden die Körper zerteilt. Das Fleisch wurde akribisch von den Knochen geschabt, (...) ein sicheres Zeichen, daß Kannibalismus im Spiel war. Die Schädeldächer wurden mit präzisen Schlägen abgetrennt, um als Gefäße für unbekannte Zeremonien zu dienen. (...) Die Akteure in Herxheim waren offenbar Bandkeramiker, die von weit her kamen, um sich an diesem Kultplatz zu versammeln. Wie Strontiumanalysen gezeigt haben, stammten ihre Opfer aus deutlich höher gelegenen Regionen, müssen also von ihrer Herkunft und Siedlungsweise einer ganz anderen Bevölkerungsgruppe angehört haben, schreibt die Ausgrabungsleiterin Andrea Zeeb-Lanz. 
Und schließlich die allerneuesten Erkenntnisse (5):
„Naturwissenschaftlichen Analysen zufolge stammten die Opfer aus dem Mittelgebirge“, sagt Bettina Hünerfauth (...). Mittelgebirge bedeutet etwa Vogesen oder Schwarzwald, Räume, in die sich die Gruppen der Jäger und Sammler zurückgezogen hatten, als die ersten Bauern aus Anatolien und dem Balkanraum nach Mitteleuropa gelangten. Genetische Untersuchungen zeigen, daß sich beide Gesellschaften kaum miteinander vermischt haben. (...) Klar sei, daß die Menschen innerhalb von maximal 50 Jahren getötet wurden. „Vielleicht auch innerhalb nur einen Jahres. Wir reden über ein unglaublich makaberes Ritual.“ (...) Die Keramik deute darauf hin, daß dazu Menschen aus Gegenden von bis zu 400 Kilometern nach Herxheim kamen.
Das heißt also: Sowohl Täter wie Opfer waren mehrere hundert Kilometer gewandert, um nach Herxheim zu kommen. Natürlich handelt es sich hier um eine "Augenblicks-Aufnahme". Wenn hier noch keine genetischen Vermischungen zwischen Tätern und Opfern vorgekommen sind, heißt das nicht, daß sie nicht dennoch in den nachfolgenden Jahrhunderten sichtbar werden konnten, bzw. der Forschung ja auch schon längst sichtbar geworden sind.

Ob die archäogenetischen Untersuchungen, deren Ergebnisse hier angedeutet werden, schon irgendwo wissenschaftlich veröffentlicht worden sind, geht aus dem Bericht - soweit übersehbar - nicht hervor. Wir wissen aber auch noch von den keltischen Viereckschanzen und von Bräuchen anderer Kriegerkulturen der Antike, daß man die Leichen erschlagener Feinde gerne lange den noch lebenden Feinden präsentierte und zur Schau stellte, um die Feinde damit zu erschrecken und einzuschüchtern. Auch die Germanen des Arminius im Jahre 9 n. Ztr. waren nach den Berichten der antiken Autoren nicht "zimperlich" im Umgang mit den römischen Gefangenen, denen sie bei lebendigem Leib die Zungen heraus rissen und ähnliche Dinge mehr.

Wir wissen, daß die Bandkeramiker ihre Kultur seit 4.900 v. Ztr nicht mehr in der außerordentlich stabilen Weise fortführten wie sie das seit 5.500 v. Ztr. getan hatten. Es ergab sich in ganz Mitteleuropa ein grundlegender kultureller Wandel. Anstelle der über den gesamten Verbreitungsraum hinweg sehr einheitlichen Bandkeramik traten "Regionalkulturen", die sich in der Hausbauweise, in der Siedlungsweise, in der extensiveren Wirtschaftsweise und anderem deutlich von den Vorgängerkulturen unterschieden. Die guten Lößböden wurden nicht mehr so einheitlich wie zuvor als einziger möglicher Siedlungsraum erachtet.

Und seit einigen Jahren wissen wir auch: Dieser Vorgang geschah nicht in einem Prozeß des "genetic replacement", also eines vollständigen genetischen Bevölkerungsaustausches, sondern in einem Prozeß der Vermischung der bandkeramischen Kulturen mit den einheimischen Jäger und Sammler-Völker. Meines Wissens liegen von Seiten der Genetik noch keine Erkenntnisse darüber vor, daß sich die bandkeramischen männlichen Bauern vorwiegend mit den Jäger-Sammler-Frauen vermischt haben. Aber denkbar ist ein solcher Prozeß natürlich allemal.

Zumal ein solcher Prozeß zumindest für die indogermanische Steppen-Genetik in vielen Teilen der Welt schon gut belegt ist. Es sind aber natürlich auch noch andere Prozesse der "Akkulturation" zwischen beiden "Kulturen" möglich. Die Genetik der Bandkeramik behielt jedenfalls in den neu entstehenden Kulturen immer noch das Übergewicht, ebenso die bäuerliche, seßhafte Lebensweise. Insofern könnten die abschreckenden Opferrituale - aus gruppenselektionistischer Sicht und aus Sicht "gruppenevolutionärer Strategien" - doch ihren weltgeschichtlichen Sinn gehabt haben, nämlich um kulturelle und zivilisatorische Stabilität in Europa zu gewährleisten auch in Zeiten, in denen es ansonsten großen kulturellen und genetischen Umbruch gab.

Stadtdespoten oder "strafende Götter" - Was ist der Unterschied?


[8.1.2020] Nachtrag zum im Blogartikel einleitend erwähnten Thema "despotische Sozialdisziplinierung". Letztere ist schon spätestens in den protourbanen Siedlungen im vorkeramischen Neolithikum B (PPNB) im Levanteraum allzu deutlich erkennbar. Und daran ist ablesbar, daß es keiner "strafenden Götter" bedarf innerhalb einer Gesellschaft, wenn es lebende strafende Stadtherrscher, Stadtdespoten und -despotinnen gibt. Im übrigen darf aber sehr stark infrage stehen, ob strafende Götter erst seit 2.800 v. Ztr. in der Menschheitsgeschichte aufgetreten sind wie in einer viel erörterten Studie aus dem Sommer 2019 unterstellt wurde (7). (Quasi-)"Strafende Götter" wird es doch geben seit dem Zeitpunkt, an dem Menschen über den Tod und ein Weiterleben nach dem Tod nachdachten, wobei dann nach dem Tod weiterlebende (vormals eindrucksvolle) Menschen auch als Quasi-Götter gerne die lebenden Menschen für schlechte Taten bestraft haben könnten (nach dem Glauben der Menschen). Schon auf dem Göbekli Tepe scheint es diesbezüglich doch "Götter-Darstellungen" in Form von Steinstelen zu geben. Aus dieser Sichtweise heraus erscheint mir der ganze gedankliche Grundansatz der vielgepriesenen Seshat-Studie aus dem Sommer letzten Jahres (7) verfehlt zu sein. Aber man sollte sie sich aus diesem Blickwinkel wohl noch einmal genauer anschauen.

[19.2.2020] In einem neuen Artikel (8) wird in Rekonstruktionen sehr schön deutlich, daß es sich hier um eine Auseinandersetzung von dunkelhäutigen Jägern und Sammlern mit hellhäutigen Bauern handelte.
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  1. Bading, Ingo: Die ältesten Eigendarstellungen der Indogermanen (ab 3000 v. Ztr.) Die "Statuenmenhire" des 4. und 3. Jahrtausends, 9. Dezember 2019, https://studgendeutsch.blogspot.com/2019/12/die-altesten-eigendarstellungen-der.html
  2. Bading, Ingo:  Ostsee-Handels-Schifffahrt lange vor dem Ackerbau - Über die Ausgrabungen in Neuwasser in Hinterpommern seit 2003, 11. Juli 2017, https://studgendeutsch.blogspot.com/2017/07/ostsee-handels-schifffahrt-lange-vor.html
  3. Thomas Saile, Martin Posselt, Reinhold Schoon, Christian Tinapp: Hollenstedt 2. Eine bandkeramische Siedlung an der mittleren Leine. Praehistorische Zeitschrift 93(1):25-47, August 2018, DOI: 10.1515/pz-2018-0003 (Researchgate)
  4. Stark, Florian: Hunderte wurden erschlagen, zerteilt und entfleischt - Funde zahlreicher Massaker belegen, daß Mitteleuropa vor 7000 Jahren von einer schweren Krise erschüttert wurde, 15.09.2019, https://www.welt.de/geschichte/article200268762/Europas-Jungsteinzeit-Hunderte-wurden-erschlagen-zerteilt-und-entfleischt.html
  5. Stark, Florian: Sehnen wurden vom Knochen geschnitten, die Schädel skalpiert, 6.1.2020, https://www.welt.de/geschichte/article204791702/Steinzeit-Ritual-Augaepfel-wurden-entfernt-und-die-Schaedel-skalpiert.html
  6. Tatort Steinzeit - Deutschland vor 7000 Jahren, Terra X, 15.8.2019, https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/tatort-steinzeit-deutschland-vor-7000-jahren-100.html
  7. Michael Springer: Göttliche Hüter der Moral In alten Kulturen sorgten strafende Gottheiten für sozialen Zusammenhalt. Konnten sich nur auf dieser Grundlage komplexe Gesellschaften herausbilden? 6.1.2020, https://www.spektrum.de/kolumne/goettliche-hueter-der-moral/1645058
  8. Dönges, Jan: Archäologie: Das grausame Ende zweier alter Österreicher. 29.01.2020, https://www.spektrum.de/news/das-grausame-ende-zweier-alter-oesterreicher/1701796  
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