Mittwoch, 17. Oktober 2007

Nobelpreisträger James Watson sagt, Schwarzafrikaner sind (im Durchschnitt) (angeborenermaßen) weniger intelligent

So berichtet die britische Zeitung "The Independet" über einen derzeitigen England-Besuch von James Watson. Er soll diese Frage auch in einem neuen, bald erscheinenden Buch von ihm behandelt haben. (Gene Expression ) Der Buchtitel soll lauten: "Avoid Boring People - Lessons from a Life in Science". Hm! James Watson war schon immer damit bekannt, daß er den Nerv der Leute trifft und sie verstört, schon mit seinem ersten Buch "Genes, Girls and Gamow", seine (größtenteils auch private) Geschichte der Entdeckung der "Doppelhelix".
The 79-year-old geneticist reopened the explosive debate about race and science in a newspaper interview in which he said Western policies towards African countries were wrongly based on an assumption that black people were as clever as their white counterparts when "testing" suggested the contrary. He claimed genes responsible for creating differences in human intelligence could be found within a decade.

The newly formed Equality and Human Rights Commission, successor to the Commission for Racial Equality, said it was studying Dr Watson's remarks "in full". Dr Watson told The Sunday Times that he was "inherently gloomy about the prospect of Africa" because "all our social policies are based on the fact that their intelligence is the same as ours - whereas all the testing says not really". He said there was a natural desire that all human beings should be equal but "people who have to deal with black employees find this not true".

His views are also reflected in a book published next week, in which he writes: "There is no firm reason to anticipate that the intellectual capacities of peoples geographically separated in their evolution should prove to have evolved identically. Our wanting to reserve equal powers of reason as some universal heritage of humanity will not be enough to make it so."
Nun, hier in diesem Blog und im Buchladen ist auf die brisante, politisch unkorrekte Tatsache schon sehr oft hingewiesen worden. Wann jemals hätte sich Wissenschaft an politische Korrektheit halten können? Richard Dawkins hat sie behandelt in seinem vorletzten Buch "Ancestor's Tale" (Kapitel "A Grasshopper's Tale"). Und an zahlreichen anderen Stellen in der Literatur wird sie immer wieder in der einen oder anderen Weise mehr oder weniger offen thematisiert. Etwa von Steven Pinker. Die "New York Times" und der "Economist" und in ihrem Gefolge Zeitungen ganz berichteten schon 2005 über Forschungen zur Evolution des aschkenasischen IQ, die ganz selbstverständlich angeborene durchschnittliche Intelligenz-Unterschiede zwischen Völkern und Rassen voraussetzten.

Wenn aber natürlich eine solche Wissenschafts-Ikone wie James Watson etwas derartiges so unverfroren, unverblümt und offen äußert, nun, dann wird - möglicherweise - ein neues Stadium in der öffentlichen Diskussion erreicht. Vielleicht - man wird sehen - auch ein neues Stadium der Hysterie. Einige Menschen in England rufen offenbar schon, wie es scheint, nach dem Strafrichter.

Sollte man solche Diskussionen strafrechtlich verfolgen wollen, würde man viele Wissenschaftler in starke Konflikte bringen. Denn die Evidenz in der Naturwissenschaft wird immer stärker, daß an der These von James Watson natürlich sehr viel dran ist.

Für mich ist wesentlich zur Einordnung dieser Debatte, daß man sich klar macht, daß der Wert eines Menschen, daß das Humanum an sich nicht mit Intelligenz-Tests gemessen werden kann. Humanität - und damit der Wert von Menschen - erweist sich daran, wie sie fähig sind, mit menschlichen Begabungs-Unterschieden human umzugehen. Nur weil ein Mensch angeborenermaßen weniger intelligent ist als ein anderer muß man, kann man, darf man ihm nicht seine Würde (oder gar sein Lebensrecht ...) absprechen. Das gleiche gilt für ganze Völker oder Rassen.

Die naturwissenschaftlichen Tatsachen fordern dazu heraus, erneut darüber nachzudenken, was eigentlich tatsächlich den Menschen zum Menschen macht, und ob einer weniger "Mensch" ist, wenn er eine nicht so hohe angeborene Intelligenz hat. Wer unseren nächsten biologischen Verwandten, den Menschenaffen Menschenrechte zusprechen will - was man größtenteils für eine sehr richtige Forderung halten kann - der kann sie natürlich Menschen selbst - nicht absprechen nur weil sie weniger intelligent sind als Albert Einstein.

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